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Äpfel sind gesund - Esse jeden Tag einen!

Apfelsorte Berlepsch

Die Apfelsorte Berlepsch gehört zu den alten Apfelsorten. 1880 wurde er von Diedrich Uhlhorn Junior gezüchtet, er zählt zu eine seiner besten Apfelsorten. Benannt wurde er nach dem damaligen Düsseldorfer Regierungspräsidenten. Die Eltern dieser Apfelsorte sind “Ananasrenette” + “Ribston Pepping”. Der Berlepsch zählt zu den Winteräfeln.

Kurzer Garten Steckbrief:

Wuchshöhe: 200-400 cm

Bevorzugter Standort: Sonne bis Halbschatten, in sehr milden Lagen

Boden: normaler, lockerer Gartenboden

Anfällig für Krankheiten: Gegen Spitzendürre, Krebs, Kragenfäule und schwefelempfindlich

Widerstandsfähig gegen: Gegen Schorf und Mehltau

Wie ist der Geschmack von Berlepsch Äpfeln?

Die Frucht ist mittelgroß und wiegt circa 110-130g. Die Grundfarbe ist gelb, hat eine braun-rote Deckfarbe diese ist charakteristisch gestreift oder marmoriert. Der Berlepsch erreicht erst etwa 4 Wochen nach dem Pflücken seine volle Geschmacksreife. Gelblich-weiß ist das Fruchtfleisch, bei manchen Exemplaren rosa-rot. Das mittelfeste bis feste Fruchtfleisch hat ein würziges, süß-säuerliches und harmonisches Aroma. Bei Vollreife wird sein Fruchtfleisch etwas weicher. Der Apfel ist sehr saftig.

Wie gesund ist der Berlepsch Apfel?

Der Berlepsch gehört zu den zehn Apfeln mit den höchsten Vitamin-C-Anteilen. Er hat einen Vitamin-C-Gehalt von 23,5 mg je 100 Gramm. Ein Galaapfel im Vergleich hat nur etwa 7 mg je 100 Gramm. Im Gegensatz zu neuen Apfelsorten, bei denen die meisten Polyphenole fast vollständig raus gezüchtet sind, hat der Berlepsch noch einen hohen Polyphenol-Gehalt. Außerdem enthält er noch wertvolle Ballaststoffe, Provitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin E, Vitamin K, Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Eisen und Folsäure.

Wann werden Berlepsch Äpfel geerntet, wann sind sie reif?

Der Berlepsch verzaubert mit seiner vollen Blütenpracht ab Ende April. Im Laufe des Sommers wächst der Apfel zu seiner vollen Größe heran. Erst mit der Vollreife erscheint die schöne Farbe. Die Apfelernte fängt Mitte September an und geht bis in den Oktober hinein. Ab etwa 4 Wochen nach der Erntezeit entfaltet er sein volles Aroma.

Was kann man mit Berlepsch Äpfel machen?

Den Berlepsch kann man einfach mit einem Apfelschneider zerkleinern und roh verzehren. Aber er eignet sich auch hervorragend für die Weiterverarbeitung. Er lässt sich wunderbar zu einem Apfelkuchen verarbeiten. Ebenfalls ist die Verarbeitung zu Kompott oder Apfelmus zu empfehlen. Für die Verarbeitung zu Apfelsaft und zu Most wird er auch gern verwendet.

Wie lagert man am besten Berlepsch Äpfel?

Der Berlepsch Apfel ist ein Lagerapfel. Er schmeckt noch bis circa Ende März. Damit man bis dahin Freude an den Apfel hat, lagert man ihn am besten in gelochten, aufgehängten Folienbeuteln. Außerdem sollten die Äpfel kühl und dunkel gelagert werden, am besten in einer Kammer oder im Keller.

Fazit:

Der Berlepsch Apfel ist eine wunderbare alte Apfelsorte die viele Vorzüge hat. Er ist monatelang Lagerfähig und hat viele Verwendungsmöglichkeiten. Zudem gehört er zu einer der zehn gesündesten Apfelsorten. Sein Vitamin-C-Gehalt ist fast unschlagbar. Eine Berlepsch Apfel Alternative ist die ebenfalls alte Apfelsorte Boskoop, dieser hat ähnliche Vorzüge wie der Berlepsch. Berlepsch Äpfel gibt es in gut sortierte Obst und Gemüseabteilungen, auf dem Wochenmarkt oder direkt auf einem Apfelhof zu kaufen.